Politik bei Kaffee und Kuchen (24.01.2010)

 Neujahrskaffee der Neckarauer Christdemokraten 2010

Mit ca. 70 Gästen war auch in diesem Jahr der traditionelle Neujahrskaffee der Neckarauer Christdemokraten am Sonntag, den 24. Januar ein gelungener Start in das Jahr 2010. Der Neujahrskaffee ist mittlerweile ein Ereignis, bei dem sich alt und jung in familiärer Atmosphäre treffen und dass immer wieder nicht nur Neckarauer Christdemokraten, sondern verschiedene Gäste aus sämtlichen Stadtteilen Mannheims anzieht. Neben dem diesjährigen Gastredner, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Carsten Südmersen, hatten sich zahlreiche Ehrengäste im Clubhaus des Tennisclubs Schwarz-Weiß eingefunden. Wie in jedem Jahr nahm der Landtagsabgeordnete des Mannheimer Südens, Klaus Dieter Reichardt, an dem geselligen Nachmittag teil. Auch der Vorsitzende der Jungen Union und Stadtrat Nikolas Löbel, gab den Mitgliedern die Möglichkeit, ihn in einem ungezwungenen Gespräch näher kennenzulernen. Ebenfalls waren die Vorsitzende der Frauen Union, Gabriele Fleck, der Vorsitzende der Senioren Union, Gerhard Bumb, sowie SPD-Altstadtrat Helmut Wetzel und der Vorsitzende der Bürgerinitiative für den Erhalt des 48er-Platzes, Dr. Bernhard Boll, anwesend. Auch Günter Stegmüller, der Vorsitzende der Gemeinschaft der Selbstständigen (GdS) Neckarau und Neckaraus Bürgerdienstleiterin Patricia Popp konnte vom CDU-Ortsvorsitzendem Stefan Busch in seiner Begrüßungsrede begrüßt werden.

Im Mittelpunkt stand das gesellige Beisammensein, jedoch bewegten die Besucher auch die aktuellen Neckarauer Themen. Aus diesem Grund war es gut, dass Stefan Busch Anfang des Jahres den Vorsitzenden der Bürgerinitiative zum Erhalt des 48er-Spiel- und Sportplatzes, Dr. Bernhard Boll, eingeladen hatte. Dieser berichtete über die Arbeit der Bürgerinitiative und über die Begründung der Stadt, warum der Vorstoß des Mannheimer Oberbürgermeisters für einen Verkauf sinnvoll sei. Der CDU-Fraktionsvorsitzende, Carsten Südmersen, nahm die genannten Sorgen in seiner Rede an die Gäste des Kaffees auf und versuchte gleichzeitig die Befürchtungen eines Verkaufs zu Nichte zu machen. „Die Gemeindefraktion der CDU und ich werden gegen einen Verkauf des 48er Platzes stimmen.“ Außerdem werde er sich mit der CDU dafür einsetzen, dass der Status des Platzes in seiner jetzigen Form bestehen bleibt.

Das musikalische Programm wurde in diesem Jahr von einem Teil der Udo-Jürgens-Coverband gestaltet. Der Sänger Peter Riede, der wie ein zweiter Udo Jürgens auftritt, sang, begleitet von Manuel Jandl am Klavier, die größten Hits aus dem Repertoire Udo Jürgens.

Auch der Neckarauer Vorstand gab wie jedes Jahr eine musikalische Einlage. Dabei durfte das beliebte „Oh, Mannem is schää“ ebenso nicht fehlen, wie die wichtigsten politischen Ereignisse im vergangenen Jahr. So wurde eine neue Variante des Lieds „Auf der Schwäb’schen Eisenbahne“ den Gästen zum Besten gegeben. In bester kurpfälzischer Mundart besang der Vorstand hier die Straßenbahnrundfahrt durch die Metropolregion. Diese Fahrt organisierte der Ortverband vergangenen Mai zur Kommunalwahl.

 

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