
Eine Woche vor dem diesjährigen Stadtteilfest in Neckarau war es soweit: Die Neckarauer Bezirksbeiräte von CDU, FDP und Mannheimer Liste trafen sich zusammen mit der Bürgerdienstleiterin Patricia Popp im Herzen des Stadtteils, um das Neckarauer Wahrzeichen, die wasserspeienden Pilwegans, wieder in Betrieb zu nehmen. Weil die Leitungen verstopft waren, saß die Gans des Pilwe-Brunnens auf dem Marktplatz eineinhalb Jahre auf dem Trockenen. Dank des Engagements der bürgerlichen Parteien des Bezirksbeirats speit sie nun wieder Wasser in das Brunnenbecken. Auf eigene Initiative sorgten die Bezirksbeiräte für die Reinigung und den Austausch der verstopften und porösen Leitungen des metallenen Federviehs, da die Stadtverwaltung sich hierfür nicht zuständig sah. Der 1978 eingeweihte Brunnen wurde von den Vereinen des Stadtteils hauptsächlich finanziert und spuckte seitdem Wasser im Herzen Neckaraus. Er zeigt die Wahrzeichen der Neckarauer, das Kissen (Pilwe) und die Gans, die die wertvolle Füllung liefert. Für die Neckarauer Christdemokraten ist diese Aktion ein erster Anlauf zur Verschönerung des Stadtteils. Gerne würden sie den Brunnen aus der Senke holen und höher setzten. Dies wäre ein wichtiger Schritt zur Verschönerung des Marktplatzes. Eine Umgestaltung des gesamten Platzes war bereits vor Jahren gesprochen worden. Die Idee wurde jedoch von der Stadt auf Grund des Geldmangels schnell wieder verworfen.
Über die Instandsetzung der Gans erfreuten sich nicht nur die Anwohner und Vereine. Auch die Besucher des Stadtteilfestes waren von der Reparatur der Gans begeistert. Am heißen Wochenende des Festes erfrischten sich vor allem die Kinder mit dem kühlen Nass. Wie in jedem Jahr war auch der Neckarauer Ortsverband mit einem Infostand auf dem Neckarauer Stadtteilfest vertreten.
