CDU-Neckarau informiert über die ganz praktischen Folgen der Erhebung des Aufeldes zum Landschaftsschutzgebiet (27.05.2008)

Viele aufmerksame Zuhörer bei der Veranstaltung der CDU-Neckarau.

Gabriele Egler-Huck brachte es auf den Punkt: "Das Aufeld bewegt", bekannte die Stadträtin und Vorsitzende der Neckarauer CDU: "Es ist ganz fest verankert im Bewusstsein der Neckarauer." Das muss es wohl, denn zur Veranstaltung des CDU-Ortsverbandes zu diesem Thema kamen nahezu 100 Interessierte ins Clubhaus des TC Schwarz-Weiß.

Nachdem die politische Grundsatzentscheidung "durch" ist, das Aufeld zum Landschaftsschutzgebiet zu erklären, bat der Ortsverband den Rechtsanwalt Fabian Widder um Erläuterungen, was dies für Grundstücks-, Hauseigentümer sowie für die Kleingärtner ganz konkret bedeutet.

Ziel der Verordnung, so Widder, der als Almenhöfer das 30 Hektar große Gebiet selbst gut kennt, sei der langfristige Erhalt der Grünzonen und Frischluftschneisen: "Alles, was dem widerspricht, ist künftig untersagt", fasste er die Folgen der Verordnung zusammen, die derzeit erst als Entwurf vorliegt.

Konkret nannte er den Bau neuer Häuser, auch Hütten und Schuppen, der künftig schwerer wird. Auch Zäune sind genehmigungspflichtig, wenn sie sehr hoch oder nach unten abgeschlossen sind: "Das würde nämlich die Bewegungsfreiheit der Kleintiere einschränken." Auch Tieren "nachzustellen", sei künftig verboten. Ein Wespennest im Rolladenkasten auszuheben oder Ratten im Keller zu vergiften, sei damit...

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